Zschorlau - Ortsentstehung und Historie

Erfragt man als Ortsunkundiger den Weg nach Zschorlau, hört man mit großer Wahrscheinlichkeit: Sie wollen zu den Mondputzern? Aber wie vieles hier im ländlich idyllischen Erzgebirgsland ist dieser Spruch mit einem heftigen Augenzwinkern gemeint. So etliche nette Geschichten ranken sich um die Mondputzer und wie sie zu diesem Namen kamen.  Wie auch immer es gewesen sei, eines steht fest, hinter dem Mond leben „de Schorler“  keinesfalls.

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St. Anna Fundgrube nebst Troster Stolln

Der Bergbau am Freudenstein begann wohl vor 1474. Allerdings gibt es keine Überlieferung, ob man zu diesem Zeitpunkt schon fündig wurde. Der „Alte Freudenstein Kunst- und Tagesschacht“ (heute St. Anna Stolln) wurde 1499 zum ersten Mal erwähnt. Im Jahr 1509 wurde auf dem „Freudenstein“ ein Pferdegöpel errichtet, um das Wasser aus der Grube zu fördern. 1517 erreichte der Schacht die Talsohle. Weil der Pferdegöpel das starke Grubenwasser nicht mehr bewältigen konnte, entstand noch im selben Jahr ein Entwässerungsstolln („ Unterer Troster Stolln“). Aufgrund der großen Silberausbeute im Jahr 1527 wurde 1528 zum „Freudenstein“ ein Pochwerk verliehen. Es befand sich in der „Unteren Heßmühle“, der heutigen Tauschermühle. Die Hauptperiode des „Freudenstein“ dauerte bis 1549. Der „Untere Troster Stolln“ wurde weitergetrieben. Ab 1570 baute man kupferhaltige Kiese ab.

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Der Türkschacht - ein Wahrzeichen von Zschorlau

Heimatfest Zschorlau - TürkschachtDie ersten Erwähnungen vom „Türk“ finden die Geschichtsschreiber um 1500. Tatsächlich aber soll er wohl noch älter sein. Ein Pferdegöpel und das Treibehaus wurden 1843 erbaut. Getrieben wurden damals in sechs Stunden ca.  20 Tonnen Gestein. 1931 wurde der Pferdegöpel abgerissen.

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Verweilen auf dem Steinberg

Der Steinberg überragt seinen ca. 732 m die Gemeinde und stellt quasi eine geografischen Verbindung zwischen Zschorlau und den Ortsteilen Albernau und Burkhardtsgrün dar.

Zschorlau, Steinberg

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Die Ev.-Luth. Kirche mit Deckengemälden und Altar

Der Zschorlauer Kirchenbau wurde bereits vor 1413 das erste Mal erwähnt. Weitere Um- und Erweiterungsbauten folgten in den Jahren 1652/53 ,1880 sowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine massive Umgestaltung des Kirchenraumes fand 1880 statt. Der Raumcharakter des Kirchensaals wandelte sich dadurch von einem spätbarocken Dorfkirchenambiente zu einem historistischen nüchternen Saal.

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Gemeinde Zschorlau Online

Die Internetseite der Gemeinde Zschorlau mit kommunalen Informationen finden Sie hier.

Zschorlau erscheint

zschorlauerscheintDie Gemeinde Zschorlau begrüßt ihre Gäste und wünscht gute Unterhaltung zum Heimatfest 2013.